Das Projekt

Ein Deutsches Kampfsportmuseum

Im Juli 2020 hat eine Gründungsversammlung in Bielefeld das Deutsche Kampfsportmuseum e.V. ins Leben gerufen. Der gemeinnützige Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, ein neues Museum zur Geschichte der Kampfkunst und des Kampfsports in Deutschland zu gründen.

Die Idee:

Digitale Ausstellung

Der Verein will zunächst eine digitale Ausstellung präsentieren. Vereinsmitglieder mit Fotos, Gegenständen und Dokumenten zur Geschichte des Kampfsports in Deutschland beteiligen sich an dieser digitalen Ausstellung mit Bildern ihrer Objekte. Gemeinsam erarbeiten wir Ausstellungstexte dazu und präsentieren schließlich ein Online-Museum mit Exponaten, die aus den Sammlungen der Vereinsmitglieder stammen. Die Objekte bleiben im Besitz der Mitglieder. Daneben soll durch Ankäufe und Spenden aber auch eine zentrale Sammlung entstehen. Diese Ausstellung soll so stetig wachsen. Zusätzlich werden Interviews mit Kampfkünstlern und Kampfsportlern geführt, die ihre Geschichten erzählen.

„Echte“ Sonderausstellungen

Im nächsten Schritt sollen „echte“ Sonder- oder Wanderausstellungen in unterschiedlichen Museen entstehen. Diese können einzelne Themen der Kampfkunst- und Kampfsportgeschichte behandeln. Thema kann etwa eine Sportart in einer bestimmten Region, die Kampfkunst in einer bestimmten Epoche oder Kampsport in Verbindung mit einer bestimmten Thematik sein. Themen wie „Boxen in Westfalen“, „Ringkampfkunst im deutschen Mittelalter“ oder „Kampfkunst im Videospiel“ wären Beispiele hierfür. Für solche Ausstellungen würden Vereinsmitglieder Teile ihrer privaten Sammlungen für die Dauer der Ausstellung als Leihgabe zur Verfügung stellen. Ihre Objekte bleiben auch hier in ihrem Besitz, werden aber zeitweilig Teil einer „echten“ Museumsausstellung.

Das eigene Museum

Auf lange Sicht gesehen ist das Ziel des Vereins jedoch die Gründung eines eigenen Museums mit einer festen Dauerausstellung. Durch die wachsende digitale Ausstellung und die selbst konzipierten Sonderausstellungen in unterschiedlichen Museen lässt sich nicht nur eine mediale Präsenz in der öffentlichen Wahrnehmung erreichen. Auch potenzielle Sponsoren lassen sich auf diese Weise dafür gewinnen, eine passende Immobilie und die nötige Ausrüstung für die Konzipierung des ersten Deutschen Kampfsportmuseums zu finden. Die Vereinsmitglieder beteiligen sich dann mit Schenkungen oder Dauerleihgaben an der Dauerausstellung. Aus dem digitalen Museum wird ein „echtes“ Museum. Dieses neu zu gründende Deutsche Kampfsportmuseum kann überall in Deutschland stehen und realistisch betrachtet ein ehrenamtlich geführtes Haus werden. Der Idealvorstellung liegt ein Grobkonzept zugrunde, in dem es eine öffentliche Trägerschaft und festes Museumspersonal erhält.

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