Borup, Jørn: Techniques of the body and the self: Zen and the art of spiritualising combat

Abstract

Buddhism is often portrayed as a religion of peace, with no place for war or aggression. Martial arts based on Asian traditions are often narrated as spiritual techniques for self-cultivation. Especially Japanese Zen Buddhism has often been ascribed the role of combining Buddhist spirituality with mental and bodily techniques representing both universal and uniquely cultural depths. Critical research has pointed to the normative framing of such narratives, suggesting them to be modern inventions rather than historical traits. This article investigates the ideas relating (Zen) Buddhism to martial arts and the historical constructions behind the culturalisation and spiritualisation of the traditions, before contextualising in its modern frames as technologies of the individualised self.

Zusammenfassung

Der Buddhismus wird oft als eine Religion des Friedens dargestellt, in der es keinen Platz für Krieg oder Aggression gibt. Kampfkünste, die auf asiatischen Traditionen basieren, werden oft als spirituelle Techniken zur Selbstkultivierung ausgewiesen, und insbesondere dem japanischen Zen-Buddhismus wird oft die Rolle zugeschrieben, buddhistische Spiritualität mit geistigen und körperlichen Techniken universeller wie kultureller Tiefe zu kombinieren. Forschungsarbeiten haben kritisch auf die normative Rahmung solcher Erzählungen hingewiesen und sehen diese eher als moderne Erfindungen denn als historisch verbürgt. Dieser Artikel untersucht die Ideen, die den (Zen-)Buddhismus mit den Kampfkünsten verbinden, und die historischen Konstruktionen hinter der Kulturalisierung und Spiritualisierung der Traditionen, bevor er sie in ihren modernen Rahmen als Technologien des individualisierten Selbst kontextualisiert.

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