Partikova, Veronika: Martial Arts – the Safe Space to Recreate and Meet “Self”

Abstract

In this paper, we use the perspective of interpretative phenomenological study results to discuss several chosen topics that are in a firm relationship with mental health and (traditional Chinese) martial arts training. It is argued that martial arts provide a safe space not only for creating and exploring a new collective identity, as it has been explored previously, but also in regards to a concept of an “animal”. This animal represents a form of primal fighting energy, or rather aggressivity. The safe space not only allows the practitioners to meet their animals but also to learn how to use both of its active and inactive forms. In that way, it is suggested that one can maintain his or her mental balance better, and adapt better to outer stimuli.

Zusammenfassung

In diesem Artikel werden die Ergebnisse einer interpretativen phänomenologischen Studie herangezogen, um mehrere ausgewählte Themen zu diskutieren, die in engem Zusammenhang mit der psychischen Gesundheit und dem Training (traditioneller chinesischer) Kampfkünste stehen. Es wird argumentiert, dass Kampfkünste nicht nur einen sicheren Raum für die Schaffung und Erforschung einer neuen kollektiven Identität bieten, wie bereits zuvor untersucht wurde, sondern auch in Bezug auf das Konzept eines „Tieres“. Dieses Tier steht für eine Form ursprünglicher Kampfenergie oder vielmehr Aggressivität. Der sichere Raum ermöglicht es den Praktizierenden nicht nur, ihrem Tier zu begegnen, sondern auch zu lernen, wie sie sowohl seine aktive als auch seine inaktive Form nutzen können. Auf diese Weise, so wird vermutet, kann man sein mentales Gleichgewicht besser aufrechterhalten und sich besser an äußere Reize anpassen.

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