Zusammenfassung Einer von Bruce Lees berühmten Aussprüchen geht in die Richtung: „Wenn du schwimmen lernen willst, spring ins Wasser.“ Lees Diktum – dass choreografierte Bewegungsabläufe in den Kampfkünsten wenig Ähnlichkeit mit dem haben, was wir tatsächlich in einem Kampf tun – wurde verschiedenartig aufgefasst, wobei die Spannbreite von „das Lernen von Formen ist nutzlos“ über„O’Shea, Janet: Reflections on Training Alone: Martial Arts, Solo Practice, and Slow Flow. An essay written in the times of the COVID-19 pandemic (2021)“ weiterlesen
Autor-Archive:Marcus Coesfeld
Lewis, Sanko: Philosophical Foundations for Martial Arts Therapy
Abstract There has been a long tradition of body-mind dualism in the West, starting as early as Plato and Aristotle and culminating in René Descartes’ axiom “I think, therefore I am.” It was out of such a worldview that psychotherapy first emerged. As a result, psychological issues are usually treated with mind-focused psychotherapeutic approaches, while„Lewis, Sanko: Philosophical Foundations for Martial Arts Therapy“ weiterlesen
Ewald, Alexander: Kampfkunst und/bei AD(H)S? Einblicke & Orientierungsversuche
Zusammenfassung Dieser Text soll eine erste Orientierung zu >Kampfkunst und/bei AD(H)S< geben. Dazu wird zunächst AD(H)S aus verschiedenen Perspektiven – als (k)eine Störung/Erkrankung/(de-)pathologisch oder als Neurodivergenz – betrachtet. Abschließend werden einige pädagogisch-therapeutische (Literatur-)Arbeiten zu Kampfkunst mit/bei AD(H)S betrachtet. Summary This text will provide an initial orientation on >martial arts and/or AD(H)D<. As a first step,„Ewald, Alexander: Kampfkunst und/bei AD(H)S? Einblicke & Orientierungsversuche“ weiterlesen
Wiley, Mark V.; Maliszewski, Michael: TALAHIB-MARGA: A Contemporary, Cross-Cultural Martial-Meditative Practice
Zusammenfassung Mit dem Aufkommen von YouTube, Amazon und Social-Media-Plattformen wie Facebook und Instagram sind mehr Informationen als je zuvor verfügbar. Der Kontakt zu prominenten Persönlichkeiten in allen Bereichen ist so einfach wie das „Freundschaften schließen“ mit ihnen in den sozialen Medien und das „Liken“ ihrer Beiträge. Fotos und Videos von Kampfsportarten und Meditation bis hin„Wiley, Mark V.; Maliszewski, Michael: TALAHIB-MARGA: A Contemporary, Cross-Cultural Martial-Meditative Practice“ weiterlesen
Schneider, Rosa: „Ich habe zwar eine Behinderung, aber ich bin nicht schwach!“ Die Entwicklung von WenDo zur inklusiven Empowerment Self-Defense
Zusammenfassung Der Artikel befasst sich mit WenDo als Empowerment Self-Defense-Konzept (EDS), an dessen inklusiver Weiterentwicklung die Autorin, die selbst eine Behinderung hat, wesentlich beteiligt war und ist. Sie geht darin zunächst auf die in den Kampfkünsten wurzelnde Geschichte von WenDo ein. Im Hauptteil wird WenDo anhand von Hollanders Definition von „Empowerment Self-Defense“ diskutiert. Diese umfasst„Schneider, Rosa: „Ich habe zwar eine Behinderung, aber ich bin nicht schwach!“ Die Entwicklung von WenDo zur inklusiven Empowerment Self-Defense“ weiterlesen
Syrbe, Christian: Dreifache Kultivierung im Tai-Chi-Chuan
Zusammenfassung In diesem kurzen Text möchte ich eine Einleitung in das Training der sogenannten „inneren Kampfkünste“ am Beispiel des Tai-Chi-Chuan geben. Es soll aufgezeigt werden, dass das Tai-Chi-Chuan im Rahmen von Song und Ting die Kultivierung der drei Schätze Jing, Chi und Shen ermöglicht und dass der Weg der „inneren Kampfkünste“ in systematisch aufeinander aufbauenden„Syrbe, Christian: Dreifache Kultivierung im Tai-Chi-Chuan“ weiterlesen
Borup, Jørn: Techniques of the body and the self: Zen and the art of spiritualising combat
Abstract Buddhism is often portrayed as a religion of peace, with no place for war or aggression. Martial arts based on Asian traditions are often narrated as spiritual techniques for self-cultivation. Especially Japanese Zen Buddhism has often been ascribed the role of combining Buddhist spirituality with mental and bodily techniques representing both universal and uniquely„Borup, Jørn: Techniques of the body and the self: Zen and the art of spiritualising combat“ weiterlesen
Rodrigues, Alba I. C. et al.: Fighting like a girl. Towards a critical pedagogy of martial arts
Abstract The purpose of this chapter is to investigate the possibilities of a critical pedagogy of martial arts. We define critical pedagogy as the alignment of subject matter, teaching, learning, and assessment in ways that render the martial arts fair, inclusive and equitable as embodied experiences which are empowering. We take as our focus gender,„Rodrigues, Alba I. C. et al.: Fighting like a girl. Towards a critical pedagogy of martial arts“ weiterlesen
Gunto-Jutsu – Europäische Fechtkunst in Japan
von Heiko Große Nur wenige Schwerter sind so ikonographisch in der allgemeinen Wahrnehmung verankert, wie das japanische Katana, oftmals auch als „Samuraischwert“ bezeichnet. Kaum eine andere Klingenwaffe ist so über-repräsentiert in Filmen, Serien, Spielen und der allgemeinen Pop-Kultur. Sicherlich spielen dabei seit einigen Jahrzehnten die nicht abreißende Beliebtheit japanischer Manga und Anime eine Rolle. Aber„Gunto-Jutsu – Europäische Fechtkunst in Japan“ weiterlesen
Donohue, John: Cutting and Binding:Motion and Meaning in Transplanted Martial Systems
Abstract Modern Japanese martial ways (gendai budo) have evolved to serve multiple functions. While they take their inspiration from fighting systems, they have been adapted for civilian use and modified for practical as well as more esoteric reasons. In the first place, budo have been modified so that their practice and application is relatively safe.„Donohue, John: Cutting and Binding:Motion and Meaning in Transplanted Martial Systems“ weiterlesen
