Gedenkmedaille Markneukirchen

Die Vorderseite zeigt eine Ringkampfdarstellung, umrahmt vom Schriftzug „AV ‚Germania‘ 1896 Markneukirchen e. V. 100 Jahre Ringen“. Die Rückseite trägt den Schriftzug „Musikstadt Markneukirchen“ und die Darstellung von einem Kirchturm, Tannen und Musikinstrumenten. Die große Gründungswelle von Kraftsportvereinen in Deutschland setzte in den letzten beiden Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts ein. Ungeachtet aller Zeitläufte haben sich„Gedenkmedaille Markneukirchen“ weiterlesen

Der Militärsäbel – Geschichte und Praxis

von Heiko Große Ähnlich wie vom mittelalterlichen Schwert oder dem japanischen Katana, haben die meisten Menschen eine grobe, jedoch recht gute Vorstellung davon, wie ein Säbel auszusehen hat: Eine Hiebwaffe mit gekrümmter Klinge, die einhändig beim Fechten geführt wird. Der Säbel wurde als Blankwaffe weltweit über einen langen Zeitraum militärisch eingesetzt und ist bis heute„Der Militärsäbel – Geschichte und Praxis“ weiterlesen

Medaille mit Hornfischer-Motiv

Die Medaille des Südbadischen Schwerathletik-Sportverbandes ist mit einem Ringermotiv und einem Lorbeerblatt vor einer Längsnadel auf Vorderseite geschmückt. Für Ringkampfdarstellungen auf Medaillen sind Vorlagen nützlich. Langjährig weite Verbreitung wie hier bei der Medaille aus Südbaden fand seinerzeit ein Pressebild vom entscheidenden Kampf des estnischen Vertreters Kristjan Palusalu gegen den mehrfachen Europameister Kurt Hornfischer aus Deutschland„Medaille mit Hornfischer-Motiv“ weiterlesen

CSR-Medaille

Die goldfarbene Siegermedaille stellt eine Ringkampfszene im Strahlenkranz auf der Vorderseite dar. Oben vor der rückseitigen Quernadel steht der Schriftzug „D.H.f.S.A. i.d. C.S.R. 1894“. Auf der Rückseite steht „IV. Preis Rchg. 19.8.34“. Bis 1945 lebten in der Tschechoslowakei (CSR) ungefähr 3 Millionen Deutsche (auch bezeichnet als Sudetendeutsche). Der Sport in der Tschechoslowakei war damals im„CSR-Medaille“ weiterlesen

Bierkrug mit Zinndeckel

Das Bodenbild innen zeigt König Ludwig II. Die Aufschrift lautet „Lorenz Färber, Gut Heil, Frisch, froh, fröhlich, frei, ½ L“. Vorne ist ein Wappenadler mit blau-weißer Rautenfahne und dem rot-weißen sogenannten Turnerkreuz abgebildet. Seitlich angeordnet stehen zwei Ringer mit Wurfversuch über den Rücken und Abwehr sowie ein Turner am Reck. Die auf dem Bierkrug abzulesende„Bierkrug mit Zinndeckel“ weiterlesen

Bierkrug

Dieser Bierkrug mit Zinndeckel bildet zwei Ringer mit Löwenwappen ab. Eine seitliche Inschrift lautet „Gestiftet von Johann Müller“ und gibt die Namensangabe „Heinrich Ferstl“ an. Auf dem Deckel ist die Frauenkirche mit dem Spruchband „München“ abgebildet. Der Daumenhalter hat die Gestalt stilisierter Kirchtürme, wohl der Frauenkirche. Alter: Erste Hälfte des  20. JahrhundertsHerkunft: vermutlich MünchenMaterial: Keramik,„Bierkrug“ weiterlesen

Anstecknadeln

Der Deutsche Athleten-Bund (DAB) bestand als Dachorganisation der schwerathletischen Sportarten wie etwa Ringkampf und Gewichtheben von 1949 bis 1972. Die drei Anstecknadeln mit hervorgehobenen Gepräge „DAB“ in rundem Kranzgewinde und jeweils den Zahlen 25, 30 und 50 am unteren Rand wurden für entsprechend langjährige Mitgliedschaften in Vereinen des DAB vergeben. Seine Nachfolge traten in den„Anstecknadeln“ weiterlesen

Schild „Arbeiter-Athleten-Bund Deutschlands“

Der Ringkampfsport in der Weimarer Republik war im Wesentlichen im Deutschen Athletik-Sportverband von 1891 und im Arbeiter-Athleten-Bund Deutschlands organisiert. Auch im Boxen und Jiu-Jitsu veranstaltete der Verband Turniere. Der Arbeiter-Athleten-Bund war Teil der politisch im Bereich von SPD und KPD verankerten Arbeitersportbewegung. Anbringungsort für das hier gezeigte Schild war möglicherweise Groß-Ottersleben bei Magdeburg, dort war„Schild „Arbeiter-Athleten-Bund Deutschlands““ weiterlesen